Es war ein wunderschöner Herbsttag, an welchem noch fast sommerliche Temperaturen herrschten, die Bäume stolz ihre ersten gelb und rot gefärbten Blätter präsentierten und die Sonne strahlte. Zum letzten Mal begab ich mich auf den Weg nach Chemnitz, verbrachte Zeit mit den Menschen, die mir in den letzten drei Jahren am meisten bedeutet haben und verabschiedete mich von der Stadt.
An meine Zeit in Chemnitz werde ich immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückdenken. Ich habe viel gelernt, einen guten Abschluss gemacht, tolle Menschen kennengelernt. Ich habe viel gewonnen. Aber manchmal habe ich das Gefühl, viel mehr verloren zu haben als ich jemals hätte gewinnen können. Einfach nur, weil ich mich in den falschen Typen verliebte und nicht loslassen konnte. Daher bleiben mir leider nicht nur schöne, sondern auch recht schmerzvolle Erinnerungen. Und dennoch werde ich Chemnitz irgendwie vermissen.
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Sonntag, 26. September 2010
Auf Wiedersehen Chemnitz!
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Abschied,
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Freunde
Dienstag, 20. Juli 2010
Es war schön!
Ab heute ist sie erhältlich, die neue Ausgabe der Tuchfühlung! Das Team vom Campusmagazin der TU Chemnitz hat natürlich wieder sehr viel Zeit und Mühe investiert. Meiner einer hat mit zwei Texten für das Kultur-Ressort mitgewirkt: In meinem ersten Text stelle ich Rock- und Metal-Bands aus Chemnitz vor und mein zweiter Text ist eine Rezension der neuen CD von Katie Melua. Tja, und das war’s dann wohl auch für mich, es war schön, dabei zu sein! Für die nächste Ausgabe werde ich keinen Artikel mehr schreiben, denn bis Anfang August bin ich noch voll und ganz mit meiner Bachelorarbeit beschäftigt, danach möchte ich gern ein bisschen meine (wohl verdiente) Freizeit genießen und im September werde ich mich wohl auf Wohnungssuche begeben – wo auch immer mein neuer Studiums-, Lebens- und Wohnort zu sein vermag.
Sonntag, 23. Mai 2010
Scharf angezogene Affen
Mein erster Besuch von Chemnitz nach meinem Umzug war ganz schön. Erst mal gab es einiges zu tun: Prüfungsamt, Bibo, Bewerbungsunterlagen kopieren, Passbilder machen. Danach kamen die angenehmeren und schöneren Angelegenheiten des Tages: Mittagessen mit Jana und das Konzi von den Sharp Dressed Apes abends in Affalter, einem kleinen Dörfchen in der Nähe von Chemnitz. Planmäßig sollte die Vorband 21 Uhr mit Spielen anfangen, ließ aber bis 22 Uhr auf sich warten und war dann noch nicht mal wirklich umwerfend, aber das haben die Sharp Dressed Apes natürlich wieder gut gemacht :-). Ja, also, ich schätze, ich kann von dieser Band nichts anderes als schwärmen. Der Sänger hat ne richtig tolle Stimmung, die Lieder sind übelst abwechslungsreich, ihr Auftreten ist superprofessionell und man merkt den Jungs nicht nur an, dass sie wahnsinnig viel Ahnung von Musik haben, sondern auch, dass sie echt viel Freude haben an dem, was sie da abliefern. Ich persönlich würde ihnen ja schon eine größere Bühne und auch mehr Publikum als in Affalter wünschen, aber hm… auch für gute Bands ist es wohl nicht so einfach, bekannt zu werden.
Warum sie übrigens Sharp Dressed Apes (zu deutsch: scharf angezogene Affen) heißen, wissen sie selber nicht so wirklich. Die Idee für den Namen hatte der Gitarrist und die anderen fanden wohl, der Name klingt ganz gut. "Wir hätten uns genau so gut Höhlköpfe nennen können", meinte der Sänger. Naja, Sharp Dressed Apes ist dann wohl doch besser.
Warum sie übrigens Sharp Dressed Apes (zu deutsch: scharf angezogene Affen) heißen, wissen sie selber nicht so wirklich. Die Idee für den Namen hatte der Gitarrist und die anderen fanden wohl, der Name klingt ganz gut. "Wir hätten uns genau so gut Höhlköpfe nennen können", meinte der Sänger. Naja, Sharp Dressed Apes ist dann wohl doch besser.
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