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Sonntag, 13. März 2011

Ja, von wegen…

„Zusammen ist man weniger allein” – ja, das dachte ich auch, als ich hier in eine WG gezogen bin. Leider ist es bei mir nicht wie in dem Film, in welchem die einsame, zurückgezogen lebende Camille, gespielt von Audrey Tautou, zu zwei Männern in eine WG zieht und dort vollkommen aufblüht, weil sie in einem ihrer Mitbewohner einen wunderbaren guten Freund findet und sich in ihren anderen Mitbewohner verliebt. Nein, bei mir ist es so, dass meine Mitbewohnerin leider seit einer gefühlten Ewigkeit nicht da ist und das andere Zimmer seit drei Monaten leer steht. Wenn ich anderen Leuten erzähle, dass ich die Wohnung ganz für mich habe, bekomme ich immer die Antwort: „Das ist doch toll, da hast du deine Ruhe.“ Und ich antworte dann immer ganz verzweifelt: „Eigentlich möchte ich aber gar nicht meine Ruhe haben. Ich wollte in ne WG ziehen, um nicht alleine zu sein.“ Naja gut, aber bald geht ja das neue Semester los und dann ist es hier auch nicht mehr so still und es zieht hoffentlich jemand Neues bei uns ein.

Der Flur bekommt heute erst mal ein neues Poster verpasst, eins mit Motiv vom Eiffelturm. Wenn niemand da ist, kann sich ja auch niemand beschweren :-).

In meinem Zimmer hängt schon ein Poster mit dem Arc de Triomphe. Hach ja, Paris ist eine so tolle Stadt. Irgendwann möchte ich noch einmal dahin zurück.

Freitag, 10. Dezember 2010

Wünsche werden wahr

Es war mein Geburtstag. Und es war noch viel mehr als das! Denn es könnte für mich keine schönere Vorstellung geben als an meinem Geburtstag zu einem Konzert gehen zu können. Den Gefallen, genau an diesem Tag, an meinem Geburtstag, in Berlin aufzutreten, hat mir Shakira getan! Und sie hat mir damit einen riesengroßen Wunsch erfüllt! Denn schon seit zehn Jahren bin ich absolut begeistert von ihrer Musik, seit zehn Jahren wünsche ich mir, sie einmal live zu erleben.

Nun ist es also nicht nur so, dass ich dieses Jahr nach Wacken fahren konnte, es ist nicht nur so, dass ich mein Bachelorstudium gut abgeschlossen habe, es ist nicht nur so, dass ich einen wundervollen Urlaub in Paris verbringen durfte, es ist nicht nur so, dass ich nach Berlin ziehen konnte und hier einen Studienplatz bekommen habe, nein, nun ist es auch noch so, dass ich Shakira einmal live gesehen habe! Dieses Jahr scheint das Jahr des Wünsche-wahr-werdens zu sein!

Das einzige, was ich mir noch wünschen würde: Ich würde gern all das, was ich erlebe, mit jemanden teilen. Denn jedes schöne Erlebnis ist nur halb so wertvoll, wenn man es alleine erlebt.

Freitag, 27. August 2010

Kulturschock Paris

Paris ist eine absolut beeindruckende Stadt – voller Kultur, voller Geschichte, voller Faszination. Bereits am ersten Abend, als mein Bruder und ich nach unserer Ankunft am Ufer der Seine entlang spazierten und unser Weg zum erleuchteten Louvre führte, hat mich die Stadt in ihren Bann gezogen. Völlig verzaubert blickten wir an den Mauern des einstigen Königspalastes hinauf, während ein Musiker auf seinem Cello Ave Maria spielte. Solche Momente des Staunens erlebten wir viele während unseres Urlaubs, auch wenn wir nach wenigen Tagen merkten, dass man sich unmöglich alle Sehenswürdigkeiten anschauen kann ohne dass es irgendwann viel zu viele Eindrücke werden.

Zahlreiche Museen haben wir besucht und noch mehr Kirchen, von denen jede einzelne ihren eigenen Charme hat. Wir bestaunten die luxuriös eingerichteten Räume des Schlosses in Versailles und spazierten durch den zum Schloss gehörigen Garten mit seinen wirklich schönen Wasserspielen. Wir besuchten das Künstlerviertel Montmartre, in welchem Straßenkünstler unter den Blicken der Touristen ihre Bilder malen, und wir stiegen auf den Eiffelturm und genossen den Blick über die Stadt. Besonders eindrucksvoll waren für mich das Museum im Louvre, wo ein Bild schöner als das andere war, die Kathedrale von Notre Dame und die auf dem höchsten Hügel der Stadt gelegene und in komplett weiß gehaltene Kirche Sacré Cœur.

Ich hatte mir erhofft, mehr von der Sprache zu verstehen, aber es war wirklich schwierig, sich mit den Franzosen zu verständigen. Was ich vorher auch noch nicht kannte oder erlebt hatte, war die extreme Multikulturalität. Wir wohnten in einem Stadtviertel, wo es fast nur Schwarze gab, was für mich anfangs doch recht befremdlich war. Dennoch: Alles in allem war der Urlaub, wie er schöner nicht hätte sein können. Und wenn ich gefragt werde, ob mir London oder Paris besser gefallen hat, dann kann ich nur antworten: PARIS!





Dienstag, 15. Juni 2010

Paris, wir kommen

Eigentlich wollten wir (mein Bruder und ich) nach England, aber die Hotels dort und auch der Flug wären viel zu teuer geworden, also haben wir uns umentschieden und Rom als unser Reiseziel auserkoren. Da wir uns dann aber dachten, dass es dort im August mörderisch heiß sein wird, wollten wir lieber in eine Stadt am Meer. Neuer Plan: Wir fliegen nach Barcelona. Dort gibt es viele Sehenswürdigkeiten und zum Meer ist es auch nicht weit. Tja, und letzte Woche hatte mein Bruder die Idee, dass wir doch auch in Paris Urlaub machen könnten. Diese Stadt kennt man ja quasi schon, weil man Dan Browns Sakrileg gelesen hat und natürlich weil man aufmerksam im Französisch-Unterricht war, und von der Sprache kann man vielleicht auch ein paar Worte und Phrasen erhaschen. Nachdem wir uns im Katalog ein Hotel herausgesucht hatten, waren wir heute im Reisebüro, haben die arme Frau dort solange genervt, bis sie uns einen halbwegs bezahlbaren Flug rausgesucht hat, und haben die Reise schließlich gebucht! Am 17. August geht’s also für eine Woche ab nach Paris!