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Donnerstag, 16. Juni 2011

SYSTEM OF A DOWN in Berlin!!!

Ich durfte ein seltenes und unglaublich tolles Erlebnis miterleben, ich war dabei, ich gehörte dazu! Es war ein Wahnsinnskonzert. Es war der HAMMER!!!

Schon das Konzertgelände ließ mich nur staunen. Mitten im Wald gelegen, Platz für 17.000 Fans, eine Open-Air-Bühne vom Feinsten und riesengroß! Das ist die Kindl-Bühne im Wuhlheide-Park! Das schöne Wetter und das Gefühl des Dabeiseins, gemeinsam mit tausenden anderen Metalfans, weckten schon fast Festivallaune.

19 Uhr ging‘s schon los mit der Vorband Dredg. Ja, okay, passte schon. Irgendwann nach 20 Uhr kamen dann System of a down auf die Bühne! Ich muss zugeben, dass ich die ersten Sekunden nicht so lustig fand, weil ein dermaßen schlimmes Gedränge losging, wie ich es noch nie erlebt habe und das mir ein wenig Angst gemacht hat. Deswegen bin ich ein Stück hinter gegangen und hab dort zwar weniger gesehen, aber aus der Menge heraus und auf einen der Ränge zu gehen, nein, das kam gar nicht in Frage. Ich wollte mitmischen! Und System haben ein tolles Programm geboten: die richtigen Lieder, verschiedene Hintergrundbilder, tolle Lichteffekte (die allerdings gar nicht so richtig zur Geltung kamen, da es noch hell war), Meister Serj Tankian im schicken weißen Hemd, der unterstützt wurde vom singenden Gitarristen, und den richtigen Worten á la „You are the loudest singing audience we ever had“. Jaja, das sagt ihr doch bestimmt bei jedem Konzert! :-)

Die Stimmung war einfach bestens! Schaut hier:



Montag, 13. Juni 2011

Vorfreude

Vorfreude ist ja die schönste Freude. Auf mein nächstes Konzert durfte ich mich schon ein halbes Jahr lang freuen. Jetzt reicht es langsam mit der Vorfreude! :-) Am Mittwoch ist es endlich so weit. System of a down geben ihr einziges Deutschland-Konzert hier in Berlin!!!

Das letzte Mal, dass sie überhaupt mal in Deutschland gespielt haben, war (glaube ich) 2002 bei Rock am Ring. Nach ihrem letzten Album 2005 hat man dann ewig nichts mehr von ihnen gehört bzw. hieß es, dass die Band sich aufgelöst hat.

Es war also noch nicht einmal daran zu denken, dass sie mal hier spielen würden und als ich letztes Jahr im November gelesen hab, dass sie sich wieder zusammen gefunden haben und noch dazu ein Konzert in Berlin geben, konnte ich es gar nicht glauben. Als der Vorverkauf losging, hab ich natürlich gleich Tickets bestellt. Und jetzt ist es fast so weit!!!!

Ob sie mir den Gefallen tun, mein Lieblingslied zu spielen?

Sonntag, 15. Mai 2011

Tarja-Konzert in Berlin

Wenn man Lieder von Tarja Turunen hört, irgendwo ein Bild von ihr sieht oder was über sie liest, dann muss man unweigerlich immer noch an ihre Zeit als Sängerin von Nightwish denken. Und irgendwie bedauert man es immer noch, dass sie eben nicht mehr in jener Band singt, die mit ihr doch eigentlich perfekt war.

Tja, aber wie das so ist bei zwischenmenschlichen Beziehungen: Manchmal funktioniert es einfach nicht mehr und dann trennen sich die Wege. Tarja ist nun mit ihrer eigenen Band unterwegs. Und auch wenn ihre Lieder denen von Nightwish nicht das Wasser reichen können, ändert das doch nichts an ihrer megatollen Stimme! Und ich hatte bei ihrem gestrigen Konzert hier in Berlin auch irgendwie das Gefühl, dass sie bei ihrer eigenen Musik vielmehr aufblüht. Ich hatte sie als Nightwish-Sängern eher als etwas distanziert in Erinnerung, aber das war sie gestern überhaupt nicht. Sie hat die ganze Zeit gestrahlt und sich unglaublich gefreut, dass so viele Leute da waren.

Kein Nightwish-Lied zu singen, darum kam sie allerdings nicht drum herum. Zwei Lieder vom „Once“-Album hat sie zum Besten gegeben und mit dem zweiten einen Akustikteil angefangen, bei dem sie sich später auch selbst ans Keyboard gesetzt hat. Das war echt richtig schön! Ach ja, und der Schlagzeuger war der Hammer. Er hat seine Drumsticks in der Luft gedreht, in gewisser Weise jongliert und dabei auch noch richtig gespielt, das hab ich echt noch nie gesehen.

Und zu guter Letzt wollen wir natürlich nicht unerwähnt lassen, dass Tarja sehr hübsch aussah. Drei verschiedene schwarze Kleider hat sie getragen, aber am besten hat sie mir in ihrem langen weißen Kleid am Ende gefallen!





Donnerstag, 7. April 2011

Nachtrag II: Konzertwoche - Ill Niño

Man braucht keine Drogen, um high zu werden. Ordentliche Musik reicht vollkommen aus. Ein tolles Konzert und man befindet sich wie im Rausch. Zumindest bei mir funktioniert das.

Es gibt Konzerte, bei denen man einfach das Gefühl hat, in einer völlig anderen Welt zu sein, bei denen einen die Musik derart in den Bann zieht, dass man völlig geflasht ist. Es sind Momente, in denen nichts anderes als die Musik zählt, in denen es einfach nur darum geht, ein tolles Konzert zu erleben. Und es sind Momente, in denen man nicht alleine ist, man ist einer von vielen, man gehört dazu, man ist unter Gleichgesinnten.

Das Ill Niño-Konzert letzten Mittwoch gehörte eindeutig zu den Konzerten, die ich nicht so schnell vergessen werde. Dass die Band bei ihren Konzerten nicht allzu lange spielt, wusste ich zwar, aber dass sie live absolut der Hammer ist, wusste ich auch. Deshalb war es auch nicht schlimm, dass ich sie schon das dritte Mal live gesehen habe.

Gleich die beiden Vorbands Breed 77 und Deadlock waren wirklich überzeugend. Erstere spielen ähnlich wie Ill Niño eine Art Latin Metal, also Metal mit lateinamerikanischen Einflüssen, zum Beispiel spanischen Gitarren, Trommeln und mit der ein oder anderen Textzeile auf Spanisch. Zweitere sind eine deutsche Band und hatten eine wirklich tolle Sängerin mit dabei. Ich war begeistert, schon bevor die Hauptband auftrat!

Ill Niño selbst spielen Metal genau so wie ich ihn liebe: Sie hauen ordentlich rein, aber ihr Lieder sind auch unglaublich melodisch und der Sänger hat einfach eine supertolle Stimme! Ich war wirklich glücklich, beim Konzert dabei gewesen zu sein!

Bilder vom Konzert gibt es allerdings leider keine – zu viel Lichtgeflacker und Geheadbange.


„Sometimes I feel like the world is looking over my shoulder
I don’t know why but I feel my patience getting shorter
I don’t want to know
I don’t want to feel
I don’t want to be
I don’t want to sound crazy

I don’t want to sound insane
But I can’t take the pressure
Have you ever felt the same?
Like you just need to run away”



(http://www.youtube.com/watch?v=ma-hONmMtfI)

Dienstag, 5. April 2011

Nachtrag I: Konzertwoche - Katie Melua

So ein Künstlerleben ist nicht immer einfach. Von außen betrachtet scheint zwar alles toll zu sein, alles scheint zu glitzern, aber Schattenseiten gibt es immer. Wer sich „Star“ schimpfen darf, wird verehrt und bewundert, steht im Rampenlicht, verdient viel Geld. Aber irgendwann ist die Luft auch mal raus.

Katie Melua musste ihre eigentlich für November geplante Tour auf März verschieben, weil sie nach jahrelangen Touren, dem Schreiben von Liedern für ein Album nach dem nächsten und ständigen Studioaufnahmen aufgrund von Erschöpfung einfach nicht mehr konnte und eine Auszeit brauchte. Sie hat sich beim Konzert letzten Montag hier in Berlin sehr lieb bei den Fans bedankt, dass sie ihre Karte behalten haben und so lange auf das Konzert gewartet haben.

Katie Melua hat eine verzaubernd schöne Stimme – und eben so schöne Lieder! Sie begann mit „The closest thing to crazy“, dem Lied, mit dem sie berühmt geworden ist. Insgesamt war das Programm allerdings nicht sehr gemischt, da sie fast alle Lieder ihres aktuellen Albums gesungen hat. Aber es war ein sehr schönes Konzert! Besonders toll fand ich die Videoeinspielungen bei „Red balloon“ im Hintergrund: Es wurde der Himmel mit erst wenigen und am Ende ganz vielen roten Luftballons gezeigt, während der Boden in Nebel getaucht und rot angestrahlt wurde. Traumhaft!

„The sky is full of red balloons
Red balloons are full of broken hearts
Broken hearts are floating by a chance
Will they burst or drift into arms?”





Donnerstag, 27. Januar 2011

Das Leben so eben

So, geschafft, tschakka! Hab gestern mein letztes Referat hinter mich gebracht, das Semester ist fast vorbei. Jetzt fehlen nur noch ein Essay und eine Hausarbeit, die geschrieben werden wollen bzw. sollen.
Das erste Konzert, das ich dieses Jahr besucht hab, liegt auch schon wieder hinter mir. Eisregen haben gerockt! Wenn man bedenkt, dass einige ihrer Alben verboten und die Konzerte erst ab 18 sind, ist die Band wirklich harmlos. Erstaunlich fand ich, dass die Band nen recht guten Sound hinbekommt, obwohl sie keinen Bassisten und nur einen Gitarristen haben.
Aber: nur weil das eine Konzert vorbei ist, heißt das ja nicht, dass nichts mehr kommt. Das nächste große Konzert findet zwar erst im März statt, ist aber fest eingeplant, denn ich konnt’s mal wieder nicht lassen, bei Ebay um ein Ticket zu steigern. Hätt ja nicht gedacht, dass es klappt, aber ich hatte wohl Glück. Ende März geht es also zu Katie Melua! Und das Beste an dem Ticket: ich hab es nicht nur billiger bekommen, sondern werde in der ersten Reihe direkt vor der Bühne sitzen!

Samstag, 11. Dezember 2010

Fantástico! Muy impresionante!

Welch Temperament, welche Anmut, welche Ausstrahlung! Das Konzert von Shakira hat all meine Vorstellungen und Erwartungen schlichtweg übertroffen! Zwar hat sie ewig lange auf sich warten lassen – so lange, dass man fast vergessen hätte, warum man überhaupt da war – aber nachdem sie mitten durch die Zuschauerreihen und gekleidet in einem wunderschönen rosa Kleid auf die Bühne kam, brauchte sie nur zu lächeln und alle Ungeduld war vergessen. Sie bot eine unglaubliche Show und jedes einzelne Lied ließ sie mit ihrem bezaubernden Charme zu etwas ganz Besonderen werden! Ich konnte nur staunen!

Spanisch statt englisch

Gleich ihr erstes Lied war eines ihrer früheren spanischen Lieder, die veröffentlicht wurden, noch bevor in Europa überhaupt jemand ihren Namen kannte. Und es sollte dabei bleiben: Natürlich hat sie dem Publikum auch einige ihrer neueren englischen Titel präsentiert, aber der Großteil der Lieder war auf Spanisch!
Mit einer Band von acht Musikern sorgte Shakira zudem für eine super tolle Stimmung, sie rockte, sie überzeugte mit ihrer wunderschönen Stimme, sie spielte Gitarre und Mundharmonika und sie beeindruckte natürlich auch und vor allem mit ihrem Bauchtanz. Jeder einzelne Schritt von ihr war mit Sicherheit einstudiert, aber ihr Auftreten wirkte überhaupt nicht so, sie bewegte sich, als hätte sie noch nie etwas anderes gemacht.

Metallica-Cover

Während einer kurzen akustischen Einlage sang Shakira tatsächlich Metallicas „Nothing else matters“! Wer hätte das erwartet? Und obwohl ich finde, dass dieses Lied niemand nachsingen sollte, weil es nur im Original wirkt, war ich wirklich begeistert! Shakira hat das Lied auf ihre ganz eigene Art, nämlich in Verbindung mit lateinamerikanischen Klängen, dargeboten. Einer ihrer Musiker spielte auf einer spanischen Gitarre, einer auf einer Ukulele und einer trommelte, und all das verlieh dem Lied einen ganz neuen Sound!

Show, Tanz, Party

Rockige Lieder wechselten ab mit wunderschönen Balladen und spanischen Mitsing- und Mittanzliedern. Doch nicht nur die Liedauswahl war super, auch die Show ließ keine Wünsche offen. Mehrmals wechselte Shakira ihre Kleidung und stand mal in schwarzen Hosen und kurzem Oberteil, mal im langen blauen Kleid, mal im schwarz-grünen Partyoutfit und mal im roten Rock auf der Bühne. Unterstützt wurde sie dabei von Tänzerinnen, von ihren Musikern, die von Akkordeon über Geige bis hin zu Percussions und Elektrogitarren alle möglichen Instrumente spielten, und zweimal auch von einem Duettsänger. Zudem war während des zweiten Teils der Show im Hintergrund ein riesig großer dreidimensionaler Kopf zu sehen. Ich weiß, um ehrlich zu sein, nicht, was er bedeutete, aber er wurde in den unterschiedlichsten Farben angestrahlt, was wirklich toll aussah!

Das Ende des Konzerts kam viel zu früh, aber ganz zum Schluss sang Shakira natürlich noch ihren Partyhit „Waka waka“ und ich sag euch, die Leute sind danach aus der Arena getanzt! Ich bin so glücklich, dass ich das Konzert miterleben konnte! Es war das allerschönste Geburstagsgeschenk, das ich bekommen konnte!!!








Freitag, 10. Dezember 2010

Wünsche werden wahr

Es war mein Geburtstag. Und es war noch viel mehr als das! Denn es könnte für mich keine schönere Vorstellung geben als an meinem Geburtstag zu einem Konzert gehen zu können. Den Gefallen, genau an diesem Tag, an meinem Geburtstag, in Berlin aufzutreten, hat mir Shakira getan! Und sie hat mir damit einen riesengroßen Wunsch erfüllt! Denn schon seit zehn Jahren bin ich absolut begeistert von ihrer Musik, seit zehn Jahren wünsche ich mir, sie einmal live zu erleben.

Nun ist es also nicht nur so, dass ich dieses Jahr nach Wacken fahren konnte, es ist nicht nur so, dass ich mein Bachelorstudium gut abgeschlossen habe, es ist nicht nur so, dass ich einen wundervollen Urlaub in Paris verbringen durfte, es ist nicht nur so, dass ich nach Berlin ziehen konnte und hier einen Studienplatz bekommen habe, nein, nun ist es auch noch so, dass ich Shakira einmal live gesehen habe! Dieses Jahr scheint das Jahr des Wünsche-wahr-werdens zu sein!

Das einzige, was ich mir noch wünschen würde: Ich würde gern all das, was ich erlebe, mit jemanden teilen. Denn jedes schöne Erlebnis ist nur halb so wertvoll, wenn man es alleine erlebt.

Montag, 15. November 2010

Die Arena rockt bei Volbeat

„Lena Meyer-Landrut“, schrie gestern einer der Leute inmitten der Schlange vor der Berlin-Arena in Treptow – und stellte anschließend fest: „Oh, falsche Schlange, wa?“ Die Antwort war Gelächter. Gespielt haben nämlich Volbeat. Und das Konzert war echt… krass. Ein paar Sekunden auf einer Stelle stehen zu können war absoluter Luxus! Die Stimmung war Wahnsinn!

Volbeat sind vier Menschen, die einfach auf die Bühne kommen und nichts brauchen, nichts außer ihrer Instrumente, keine tolle Show, keine Hintergrundmusiker, ihre Musik wirkt einfach so wie sie ist. Ein Sänger mit charakteristischer Stimme, tolle Melodien, Musik, die rockt und vier Leute, die sympathisch und auf dem Boden geblieben sind trotz ihres Erfolgs. Gleich mit ihrem ersten Lied haben sie es geschafft, die Menge zu begeistern und in ihren Bann zu ziehen. Ihre Musik ist Rock pur – mit Country-Einschlag an manchen Stellen. Ganz viele Lieder ihres neuen Albums waren zu hören, aber auch ältere Titel. Und mit Zugaben haben sie auch nicht gespart. Alles in allem: ein perfektes Konzert!
































Ich stelle fest: Berlin ist toll, da hier ganz viele tolle Konzerte stattfinden. Und: Zu einem Volbeat-Konzert sollte man lieber keine Kamera mitnehmen, denn ich hatte bei dem ganzen Gedränge zeitweilig etwas Angst um mein gutes Gerät.

Freitag, 12. November 2010

Tolle Musik für fast kostenlos

Ich war gestern beim End of Green-Konzert! Für 75 Cent! Ich hatte das Glück, bei Ebay zwei Tickets für 10.75 Euro zu ersteigern (der Originalpreis eines Tickets lag bei 17 Euro). Da ich aber nur ein Ticket brauchte, habe ich vor dem Club, in welchem das Konzert stattfinden sollte, die Menschen abgefangen und gefragt, ob noch jemand eine Karte braucht. Es schien anfangs so, als hätten alle ihr Ticket schon im Vorverkauf gekauft, aber schließlich hat sich doch ein nettes Mädel gefunden, die noch eine Karte brauchte und die sich sehr gefreut hat, dass ich ihr das Ticket für 10 Euro verkauft habe. Ich selbst war also für besagte 75 Cent dort. Müsste immer mal so klappen ;-).

Der Club war recht süß, kleiner als ich erwartet hatte. Und die Band war auch gut, viel rockiger als von CD. Der Sänger hat ne echt tolle kräftige tiefe Stimme! Bekannt geworden sind die Gothic-Rocker von End of Green mit dem Lied „Dead end hero“, das natürlich immer noch ein Klassiker ist: http://www.youtube.com/watch?v=8w03eAeBefg.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Kino mal anders

Ich war im Kino. Nicht etwa um mir einen Film anzuschauen, sondern um mir die Premiere der neuen Subway to Sally-DVD zu Gemüte zu führen. Aufgezeichnet und nun auf DVD veröffentlicht haben Subway to Sally eines der Konzerte ihrer im April stattfindenden Akustiktour. Und da ich selbst bei einem der Konzerte der Tour (nämlich in Leipzig) mit dabei war, wollte ich mir die DVD-Premiere auf keinen Fall entgehen lassen.

Es ist einfach nur unglaublich erstaunlich, wie Subway to Sally es geschafft haben, ihre Lieder in völlig neuem Gewand zu präsentieren. Neue Lieder, aber auch ältere Lieder erschienen bekannt und doch völlig neu. Das aufgenommene Konzert im Kino zu sehen ließ einen in Erinnerungen schwelgen und in gewisser Weise das selbst miterlebte Konzert noch einmal erleben. Am Anfang wusste zwar keiner so richtig, ob man nach den Liedern klatschen sollte oder nicht, aber zum Schluss haben alle geklatscht. Und man hat ja auch vor allem für Musiker geklatscht, denn die Band war mit vor Ort! Als ich aus dem Kino kam, konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, mir die DVD zu kaufen. Aber es ist einfach eine so schöne Erinnerung!

Ach ja, und da die Band ja meist so in die Ecke Mittelalter geschoben wird, meinte Eric Fish, also der Sänger der Band so schön: „Wir lassen uns in keine Schublade stecken, wir sind ein Schrank!“ Den Satz fand ich echt cool. Für mich sind Subway to Sally einfach eine tolle Band, weil man bei ihnen das Gefühl hat, dass sie wirklich mit Leib und Seele dabei sind, weil sie unglaublich viel Herzblut in ihre Arbeit stecken. Und das merkt man einfach bei ihren Konzerten. Und deshalb ist die DVD auch so toll!

Hier der Trailer zur DVD: http://www.youtube.com/watch?v=a23SYfaQRSs&feature=player_embedded

Montag, 5. Juli 2010

Metal meets russische Volksmusik



Das Konzert von Arkona am Samstag war echt klasse und die Stimmung trotz der übelsten Wärme im Dresdner Metalclub Skullcrusher richtig super! Einziges Manko: Weil die Band eigentlich nur aus vier Leuten besteht und alle Flöten- und Keyboardpassagen auf CDs von Gastmusikern gespielt werden, ist ein Großteil der Musik nur eingespielt worden. Das was Pagan-Metal also ausmacht, nämlich dass es Musik mit Folk-Einschlag ist, wird also auf der Bühne leider nicht umgesetzt. Sie live zu sehen ist trotzdem ein tolles Erlebnis, denn die Lieder und vor allem die Sängerin sind absolut der Hammer! Besonders begeistert war ich natürlich, als die Band ihre Ballade "Slavsia, Rus' " gespielt haben: http://www.youtube.com/watch?v=K2elL66marc. Ich liebe dieses Lied!

Sonntag, 16. Mai 2010

Pirna kann auch rocken

Ja, auch in Pirna trifft man sich und geht weg. Wenn man großes Glück hat, dann spielen auch mal irgendwo ein paar Bands – so wie gestern Abend im Uniwerk (warum der Club Uniwerk heißt, weiß ich nicht, denn eine Uni gibt es hier nicht). No Tale haben sich, nachdem der Gitarrist seine zwei gerissenen Seiten gewechselt hatte, als erste Band ins Zeug gelegt und die Bühne gerockt. Danach stimmten Strawberry Lounge etwas ruhigere Töne an und zum Abschluss spielten On the verge of sanity (die Band von Gretel, mit der ich im Englisch-Leistungskurs war) und stellten bei der Gelegenheit auch ihre erste CD vor. Hey, ich war überrascht, jene letzte Band klang mit ihrem Mix aus Rock und tanzbarem Funk echt gut.
In Gedanken war ich an dem Abend irgendwie überall: in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft zugleich. Während ich die Menschen um mich herum beobachtet habe, erinnerte ich mich an die Zeit vor drei Jahren, als ich noch ins Hanno, dem einzigen Jugendclub in Pirna, gegangen bin, wenn dort einmal im Monat Party war. Ich habe darüber nachgedacht, wie es gewesen wäre, wenn ich in Dresden studiert hätte. Und ich habe mich gefragt, was die Zukunft für mich bereit hält und wie es wohl sein wird, wieder ganz woanders hinzuziehen und neu Fuß fassen zu müssen. Eigentlich freu ich mich darauf, was Neues zu machen, aber ein bisschen verunsichert es mich auch.