Sonntag, 10. Juli 2011

Dublin rückt näher

Bald, ja bald ist es so weit! :-) Außer meine Sachen zu packen muss ich gar nicht mehr allzu viel machen, was mein Auslandssemester angeht. Ich habe hier in Berlin alles gekündigt: Wohnung, Zeitungsabo, GEZ. Mit dem Wohnheim in Dublin geht hoffentlich alles klar. Meine Modulliste fürs nächste Semester ist auch erstellt. Wenn sich die Fächer nicht zeitlich überschneiden, kann ich mir sogar fast alles anrechnen lassen. Einen Dublin-Reiseführer mit Stadtplan hab ich auch schon. Mein Buch über "Irish language and culture" hat mir Amazon leider noch nicht zukommen lassen, aber ich hab im August ja noch Zeit zum Vorbereiten :-).

Donnerstag, 7. Juli 2011

Nolwenn Leroy

Das folgende Lied ist ein Loblied auf die Heimat, jenen Ort, an den man sich immer zurückerinnern wird, egal wie lange man auch woanders wohnt. Denn es ist der Ort, der einem am meisten bedeutet, der Ort, der unglaublich viele Gefühle wach werden lässt, es ist der Ort, an den man immer wieder gern zurückkehrt, den man mit Familie und Geborgenheit verbindet.

Es geht in dem Lied um ein Mädchen, das von der Westküste der Bretagne nach Paris gegangen ist, sich aber zurücksehnt nach der Natur, nach der Heimat, nach einem anderen Leben. Es stammt von der Künstlerin Nolwenn Leroy, die auf ihrem letzten Album traditionelle bretonische Lieder neu interpretiert hat (teils in bretonisch, teils in französisch).



Je ne serai jamais ta Parisienne

"Là où les eaux se mêlent
Là où se finit la terre
Là où est si grand le ciel
Là où se bat la mer
Là où je deviens celle
Qui pour toi reste un mystère
Même si tu me trouves si belle
Sous les feux de ta ville lumière

Qui voit Ouessant, voit son sang
Qui voit Molène, oublie sa peine
Qui voit Sein, n'a plus peur du lendemain
Qui voit le Fromveur, entrevoit le bonheur

J'aimerais tant que tu me comprennes
Je ne serai jamais ta Parisienne
J'aimerais tant que tu me comprennes
Qu'ici ma place n'est pas la mienne

Mais sur les rives de la Seine
Je rêve toujours de pleine mer
Ce n'est pas pour te faire de la peine
Ce n'est pas pour jeter la pierre
Ce n'est pas pour faire de scènes
Ce n'est pas pour croiser le fer
Mais sur les rives de la Seine
Je suis au bout de la terre."

(Ich werde niemals deine Pariserin sein

"Dort, wo die Wasser sich mischen
Dort, wo das Land endet
Dort, wo der Himmel unendlich weit ist,
dort, wo das Meer mit sich selbst kämpft
dort, wo ich immer diejenige sein werde,
die ein Geheimnis für dich ist,
selbst wenn ich noch so schön erscheine
in den Lichtern deiner erhellten Stadt

Wer Quessant* sieht, findet zu sich selbst
Wer Molène* sieht, vergisst seinen Schmerz
Wer Sein* sieht, hat keine Angst mehr vor morgen
Wer Fromveur** sieht, erkennt das Glück

Ich wünsche mir wirklich, dass du verstehst,
dass ich niemals deine Pariserin sein werde
Ich wünsche mir, dass du verstehst,
dass ich hier nicht hingehöre

An den Ufern der Seine
träume ich stets vom weiten Meer,
ich sage das nicht,
um dir Schmerz zuzufügen
um mit Steinen zu werfen,
um Streit zu suchen,
um die Klingen zu kreuzen,
doch an den Ufern der Seine
bin ich am Ende der Welt." )

*Inseln vor der bretonischen Küste
** Meeresweg zwischen zwischen Molène und Quessant (wegen starken Wellen sind Schiffe schwierig zu fahren).


Und weil Französisch so schön klingt, hier noch ein zweites Lied von Nolwenn. In diesem geht es um das baldige Verlassen der Heimat, noch nicht um das Zurückblicken.

Samstag, 2. Juli 2011

Zwei Seelen…

"Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust" – so schrieb schon der liebe Goethe. Ich fühle mich hin- und hergerissen und das ganz oft – jedes Mal, wenn ich in die Heimat fahre und wieder zurück muss. Wenn ich in Dresden ankomme, denke ich mir immer: „Hach, es ist so schön hier.“ Und jedes Mal fällt es mir schwer, wieder die Sachen zu packen. Gleichzeitig freu ich mich dann aber auch, nach Berlin zurückzufahren. Berlin ist aufregend. Berlin bietet so unglaublich viel. Aber so richtig zu Hause fühle ich mich hier nicht. Doch wo ist das? Wo ist zu Hause? Ist es Pirna? Ist es Berlin? War es Chemnitz? Ich habe das Gefühl, irgendwo in der Luft zu schweben, nicht zu wissen, wo ich eigentlich hingehöre. Was soll das nur werden, wenn ich aus dem Ausland zurückkomme?

Donnerstag, 23. Juni 2011

Pas de chance

Il y a des moments
qu’ on ne peut pas décrire
on cherche des mots
mais pas de chance
ils n’ existent pas.

Il y a des sentiments
qui fendent le cœur
qu’ on ne peut rien y faire,
ne pas changer le sort.

Il y a des mémoires
trop bon pour les oublier
et trop mal pour faire la paix
mais pas de chance,
on ne peut pas échapper.


(Keine Chance

Es gibt Momente,
die man nicht beschreiben kann,
auf der Suche nach Worten
läuft man in eine Sackgasse
denn sie existieren nicht.

Es gibt Empfindungen,
die das Herz so stark erschüttern,
dass man sich ihrer nicht erwehren kann,
denn sie sind eine Fügung des Schicksals.

Es gibt Erinnerungen,
die zu schön sind,
um sie einfach zu vergessen,
und doch zu schmerzhaft,
um mit ihnen Frieden schließen zu können,
denn es gibt keine Chance,
man entkommt ihnen nicht.
)

Donnerstag, 16. Juni 2011

SYSTEM OF A DOWN in Berlin!!!

Ich durfte ein seltenes und unglaublich tolles Erlebnis miterleben, ich war dabei, ich gehörte dazu! Es war ein Wahnsinnskonzert. Es war der HAMMER!!!

Schon das Konzertgelände ließ mich nur staunen. Mitten im Wald gelegen, Platz für 17.000 Fans, eine Open-Air-Bühne vom Feinsten und riesengroß! Das ist die Kindl-Bühne im Wuhlheide-Park! Das schöne Wetter und das Gefühl des Dabeiseins, gemeinsam mit tausenden anderen Metalfans, weckten schon fast Festivallaune.

19 Uhr ging‘s schon los mit der Vorband Dredg. Ja, okay, passte schon. Irgendwann nach 20 Uhr kamen dann System of a down auf die Bühne! Ich muss zugeben, dass ich die ersten Sekunden nicht so lustig fand, weil ein dermaßen schlimmes Gedränge losging, wie ich es noch nie erlebt habe und das mir ein wenig Angst gemacht hat. Deswegen bin ich ein Stück hinter gegangen und hab dort zwar weniger gesehen, aber aus der Menge heraus und auf einen der Ränge zu gehen, nein, das kam gar nicht in Frage. Ich wollte mitmischen! Und System haben ein tolles Programm geboten: die richtigen Lieder, verschiedene Hintergrundbilder, tolle Lichteffekte (die allerdings gar nicht so richtig zur Geltung kamen, da es noch hell war), Meister Serj Tankian im schicken weißen Hemd, der unterstützt wurde vom singenden Gitarristen, und den richtigen Worten á la „You are the loudest singing audience we ever had“. Jaja, das sagt ihr doch bestimmt bei jedem Konzert! :-)

Die Stimmung war einfach bestens! Schaut hier:



Montag, 13. Juni 2011

Vorfreude

Vorfreude ist ja die schönste Freude. Auf mein nächstes Konzert durfte ich mich schon ein halbes Jahr lang freuen. Jetzt reicht es langsam mit der Vorfreude! :-) Am Mittwoch ist es endlich so weit. System of a down geben ihr einziges Deutschland-Konzert hier in Berlin!!!

Das letzte Mal, dass sie überhaupt mal in Deutschland gespielt haben, war (glaube ich) 2002 bei Rock am Ring. Nach ihrem letzten Album 2005 hat man dann ewig nichts mehr von ihnen gehört bzw. hieß es, dass die Band sich aufgelöst hat.

Es war also noch nicht einmal daran zu denken, dass sie mal hier spielen würden und als ich letztes Jahr im November gelesen hab, dass sie sich wieder zusammen gefunden haben und noch dazu ein Konzert in Berlin geben, konnte ich es gar nicht glauben. Als der Vorverkauf losging, hab ich natürlich gleich Tickets bestellt. Und jetzt ist es fast so weit!!!!

Ob sie mir den Gefallen tun, mein Lieblingslied zu spielen?

Dienstag, 7. Juni 2011

Umfrage!

Hallo liebe Blogleser!

Innerhalb meines Studiums an der HTW Berlin führe ich zusammen mit drei Kommilitoninnen eine Umfrage zum Thema Mitarbeitermotivation durch! Und damit wir am Ende ganz viel auswerten können, hoffen wir, dass ganz viele an der Umfrage teilnehmen! Also nehmt euch einfach ein paar Minuten Zeit, es dauert nur ein paar Klicks! Meine Gruppe und ich wären euch sehr dankbar!

https://www.soscisurvey.de/mitarbeitermotivation2011/