Montag, 14. Februar 2011

Cocktail Mixing und Happy Valentinstag!

So sehen sie übrigens aus, meine ersten selbstge-
mixten Cocktails. Ich will mich ja nicht selbst loben, aber sie sind soooooooo lecker. Der Cocktail links auf dem Bild heißt Kikito und ist mit Wodka, Kirschlikör, Kirschsaft, Grapefruitsaft und Tonic. Man kann statt Tonic auch Zitronenlimonade oder Cola verwenden, hab ich beides schon ausprobiert und schmeckt auch ziemlich gut.
Der Cocktail rechts auf dem Bild ist ein recht bekannter, nämlich der Swimming Pool, der aus Wodka, Blue Curaçao (blauer Likör), Sahne, Kokoscreme und Ananassaft gemacht wird. Beim ersten Mal ist er mir nicht so gut gelungen, da hatte ich zu wenig Kokos drin, aber inzwischen hab ich das richtige Mischungsverhältnis raus.


Und heute zum Valentinstag gab’s auch einen Cocktail, einen Gummibärchen-Cocktail! Coole Idee, hab mich gefreut.

Sonntag, 6. Februar 2011

No smoke without fire

Die Geschichte erzählt von jungen Frauen, die sich als Männer verkleideten, um sich als Soldaten ausbilden zu lassen und in den Krieg zu ziehen. Die Geschichte erzählt von Wissenschaftlerinnen, die ihre Forschungsergebnisse unter einem männlichen Pseudonym veröffentlichten, um akzeptiert zu werden. Und die Geschichte erzählt von Frauen, die vorgaben, männlich zu sein, um in ein Kloster aufgenommen zu werden und das Amt eines Priesters oder Bischofs ausüben zu können. Eine dieser Frauen – Johanna aus Ingelheim – soll es sogar bis auf den Papstsitz geschafft haben.

Die Vorstellung, dass es im 9. Jahrhundert angeblich ein Päpstin gegeben hat, dass eine Frau an der Spitze der Kirche gestanden haben soll, fasziniert mich. Nachdem ich zweimal den Film „Die Päpstin“ gesehen und den gleichnamigen Roman von Donna W. Cross gelesen habe, wollte ich mehr über diese Legende, über die Person Johanna wissen und erfahren, ob etwas Wahres dran ist an der Geschichte über die Päpstin. Es gibt einiges an Literatur, denn im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte haben sich zahlreiche Historiker und Literaturwissenschaftler dieser Frage angenommen. Einer von ihnen ist der englische Journalist Peter Stanford, der 2009 das Buch „Die wahre Geschichte der Päpstin Johanna“ herausgebracht hat. Auch wenn man die „wahre Geschichte“ am Ende nicht kennt, weil es diese wahrscheinlich gar nicht gibt, ist das Buch recht interessant.

Stanford geht jedem kleinsten Hinweis zur Existenz und zum Leben von Johanna nach, reist nach Rom, nach Fulda, nach Griechenland, überall hin, wo sich Johanna einmal aufgehalten haben soll. Jedoch: Es gibt keinen einzigen stichfesten Beweis dafür, dass Johanna überhaupt wirklich jemals gelebt hat. Es gibt zu viele Widersprüche. Die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion, zwischen Wirklichkeit und Mythos verschwimmen. Ebenso wie Johanna wirklich existiert haben könnte, könnte sie auch eine Erfindung sein. Stanfords These und Fazit lautet, dass es viel zu viele und durchaus einige glaubwürdige, wenn auch nicht beweisbare Hinweise und Quellen gibt, in denen Johanna auftaucht, als dass ihre Geschichte nur erfunden worden sein soll. Mehrere Überlieferungen aus dem Mittelalter verweisen darauf, dass sie aus Ingelheim, einem kleinen Dorf nahe Mainz stammt, englische Wurzeln hatte, verkleidet als Mann in das Kloster zu Fulda eingetreten, der griechischen Sprache mächtig gewesen, zwei Jahre lang das Papstamt innegehabt und ein Kind geboren haben soll.

Aber was war Johanna, falls es sie wirklich gab, für ein Mensch? War sie die Gute, die überaus intelligent war und die sich für die Armen einsetzte, wie es in Roman und Film dargestellt wird, oder war sie die Böse, über welche nach ihrer Aufdeckung herausgefunden wurde, dass sie mit mehreren Männern geschlafen hat und die so gar nicht das Leben eines vorbildlichen Diener Gottes führte, weshalb die Kirche ihre Existenz aus der Geschichte streichen wollte? Kein Wissenschaftler wird dies je herausfinden, denn die überlieferten Erzählungen über Johanna sind laut Stanford höchst unterschiedlich, nicht selten scheinen Autoren etwas hinzugedichtet haben: „Johanna tanzte zu den Melodien unterschiedlichster Zeiten und passte sich an die Stimmung vieler Epochen an, seien es antiklerikale, antikatholische, feministische, romantische oder erotische gewesen.“

Wahrscheinlich ist es jedoch genau das, dieses Nicht-Wissen, diese Unsicherheit, welche Geschichten so faszinierend machen wie jene über die Päpstin oder auch jene über angebliche Nachfahren, die Jesus Christus gezeugt haben soll, wie es Dan Brown in seinem Roman „Sakrileg – The da Vinci Code“ berichtet. Man wird nie erfahren, ob und was an solchen Legenden wahr ist oder was sich irgendjemand bei der Überlieferung ausgedacht hat. Man wird nie wissen, was man glauben kann und was nicht.
Aber: there is no smoke without fire! An jedem Gerücht ist etwas Wahres dran. Und es heißt, dass auch jede Legende ihren wahren Kern hat.

Montag, 31. Januar 2011

Museumsmarathon





Als erprobte und immer wieder begeisterte Museumsnächtlerin durfte ich auch bei der „Langen Nacht der Museen“ am Samstag hier in Berlin nicht fehlen. Es war natürlich nicht ganz so schön wie im wundervollen Dresden :-), aber auf jeden Fall auch sehr lohnenswert! Ein wenig enttäuscht war ich, weil nur zwei der fünf Museen auf der Museumsinsel offen hatten, nämlich das Alte Museum mit Kunst aus dem antiken Griechenland und das Bode-Museum mit Skulpturen und Gemälden aus den Zeiten des Barock und der Gotik, wobei das Gebäude an sich schon ein Kunstwerk ist. Wirklich beeindruckend! Die berühmte Nofretete habe ich leider nicht gesehen, weil sie im Neuen Museum, welches eben nicht geöffnet hatte, ausgestellt ist.

Von der Museumsinsel führte mich mein Weg als nächstes zum Museum für Post und Kommunikation, in dem alle möglichen Geräte zur Nachrichtenübertragung ausgestellt sind, also alte Telefone, Telegraphen, Postkästen, die ersten Fernsehkameras und Radiogeräte, sowie zum Musikinstrumenten-Museum, in dem es passenderweise gerade eine Sonderausstellung zum Thema „Faszination Gitarre“ gab. Anschließen stand auf meinem Plan noch die Gemäldegalerie am Potsdamer Platz, in welcher unglaublich viele Werke von Künstlern aus ganz Europa zu sehen sind, wobei ich die Rembrandt-Bilder, für die die Galerie berühmt ist, irgendwie übersehen bzw. nicht bewusst wahrgenommen habe. Nun ja, schlimmer wäre es gewesen, wenn ich Caspar David Friedrich-Bilder übersehen hätte, aber dessen Bilder sind zum Großteil ja sowieso in Dresden ausgestellt. :-)

Zum Schluss schaute ich mir noch das Rote Rathaus an, in dem unser Herr Bürgermeister seinen Amtssitz hat, lauschte zu Orgelklängen in der wirklich überaus schönen Marienkirche und warf einen Blick ins DDR-Museum. Das war ganz interessant und lustig. Mir war gar nicht bewusst, dass die Kaffeedose meiner Eltern zu Hause noch aus der DDR-Zeit stammt. :-)

Donnerstag, 27. Januar 2011

Das Leben so eben

So, geschafft, tschakka! Hab gestern mein letztes Referat hinter mich gebracht, das Semester ist fast vorbei. Jetzt fehlen nur noch ein Essay und eine Hausarbeit, die geschrieben werden wollen bzw. sollen.
Das erste Konzert, das ich dieses Jahr besucht hab, liegt auch schon wieder hinter mir. Eisregen haben gerockt! Wenn man bedenkt, dass einige ihrer Alben verboten und die Konzerte erst ab 18 sind, ist die Band wirklich harmlos. Erstaunlich fand ich, dass die Band nen recht guten Sound hinbekommt, obwohl sie keinen Bassisten und nur einen Gitarristen haben.
Aber: nur weil das eine Konzert vorbei ist, heißt das ja nicht, dass nichts mehr kommt. Das nächste große Konzert findet zwar erst im März statt, ist aber fest eingeplant, denn ich konnt’s mal wieder nicht lassen, bei Ebay um ein Ticket zu steigern. Hätt ja nicht gedacht, dass es klappt, aber ich hatte wohl Glück. Ende März geht es also zu Katie Melua! Und das Beste an dem Ticket: ich hab es nicht nur billiger bekommen, sondern werde in der ersten Reihe direkt vor der Bühne sitzen!

Freitag, 21. Januar 2011

Good and bad

Why is life sometimes so cruel and uncomfortable?
Why is life sometimes so nice and full of happiness?

Old friends will forget you,
new friends will say Hello.

Sometimes desperation is more than a word.
Sometimes the heart beats so much faster.

Bad times will come to an end,
good times will embrace you.

Everything is in a flow.

Samstag, 15. Januar 2011

Hihi

Wer sündigt, kommt ja bekanntlich nach dem Tod in die Hölle. Zumindest wenn man daran glaubt. Wer allerdings nicht so lange warten und sich schon vorher einmal anschauen möchte, was ihn vielleicht erwartet, kann mit dem Bus in den „Ort der verdammten Seelen“, wie Dante Alighieri einst schrieb, fahren. Der Berlin-Linien-Bus bietet eine Direktverbindung an! Nun denn, gute Fahrt!



Ihr kommt übrigens irgendwo im Norden, genauer gesagt in Norwegen an.

Dienstag, 4. Januar 2011

2011

So. Wir haben ein neues Jahr. Und alles wird gut. Oder auch nicht. Wir werden sehen.

Es hat ein Weilchen gedauert, bis mir ein paar schlaue Vorsätze eingefallen sind. Den Rat, den ich ganz gern versuchen möchte zu befolgen, ist jener unserer Pirnaer Pfarrerin: Sie meinte nämlich in ihrer Weihnachtspredigt, dass man sich nicht so oft verzetteln, sondern sich vielmehr wichtige Schwerpunkte im Leben setzen sollte. Naja, versuchen kann man es ja zumindest mal…

Ansonsten wird es Zeit, dass ich mich mal wieder für nen Sportkurs anmelde. Außerdem wäre ich gern ein paar mehr Worte der spanischen Sprache kundig, würde mich gern noch mit dem ein oder anderen Computerprogramm auskennen, möchte (halbwegs) sparsam leben, weiterhin nicht rauchen und gesunde Sachen zu mir nehmen (aber das sind ja so die Standardvorsätze). Bisschen Geld zu verdienen wäre auch nicht schlecht.
Und – wenn irgendwie möglich – möchte ich gern ein paar Freunde in Berlin finden, wobei das kein leichtes Unterfangen ist. Denn Berlin ist groß und ich bin schüchtern. Extrem schüchtern. Aber vielleicht lässt sich ja diese Schüchternheit ein wenig verringern, wenn ich ein paar der Rezepte aus meinem tollen, zu Weihnachten bekommenen Cocktailbuch ausprobiere. Die passenden Gläser hab ich ja inzwischen auch. Wird vielleicht doch ein ganz lustiges Jahr!